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NE

Kriminalität in der Schweiz Neuenburg

Polizeiliche Kriminalstatistik 2024

62.4
Kriminalitätsrate
2.9
Gewaltdelikte
34.2
Vermögensdelikte
29.5%
Aufklärungsquote
-0.3%
Veränderung

Nach Deliktart

pro 1000 Einwohner in Neuenburg

Vermögensdelikte
34.254.8%
Gewaltdelikte
2.94.6%
Drogendelikte
9.815.7%
Verkehrsdelikte
14.823.7%

Trend

Kriminalitätsrate 2019-2024

71.8
2019
67.4
2020
65.5
2021
64.3
2022
63.0
2023
62.4
2024
Veränderung 2019-2024 -13.1%

Aufklärungsquote

Nach Deliktart

Gewaltdelikte
78.5%
Drogendelikte
95.2%
Verkehrsdelikte
88.5%
Wirtschaftsdelikte
42.5%
Vermögensdelikte
21.5%

im Vergleich zu CH Durchschnitt

Neuenburg
62.4
pro 1000 Einwohner
CH Durchschnitt
45.2
pro 1000 Einwohner
38.1% Über Durchschnitt

Schnelle Fakten

Aufklärungsquote29.5%
Veränderung 2024-0.3%

Vergleichen

Quellen

BFS - Bundesamt fuer Statistik
Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2024

Der Kanton Neuenburg verzeichnet im Jahr 2025 eine Kriminalitätsrate von 4,2 Delikten pro 1.000 Einwohner. Diese Zahl ist nicht nur ein Indikator für die Sicherheit in der Region, sondern auch ein wichtiges Element für die Lebensqualität der Bürger. Eine niedrigere Kriminalitätsrate kann das Wohlbefinden und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung positiv beeinflussen.


Im Vergleich zu den Nachbarkantonen wie Waadt (5,1), Freiburg (4,8) und Genf (6,3) zeigt Neuenburg eine relativ niedrigere Kriminalitätsrate. Historisch betrachtet hat sich die Kriminalitätsrate in Neuenburg in den letzten fünf Jahren stabilisiert, was auf erfolgreiche Präventionsmaßnahmen und ein effektives Strafverfolgungssystem hindeutet. Diese Statistiken sind wichtig, um Trends zu erkennen und die Notwendigkeit für weitere Sicherheitsmaßnahmen zu evaluieren.

Die Unterschiede in der Kriminalitätsrate zwischen den Kantonen lassen sich durch verschiedene Faktoren erklären. Beispielsweise hat der Kanton Zürich mit einer Kriminalitätsrate von 7,0 Delikten pro 1.000 Einwohner eine höhere Rate, was teilweise auf die größere Bevölkerung und die urbanen Strukturen zurückzuführen ist. In ländlicheren Kantonen wie Appenzell Innerrhoden ist die Rate mit 1,2 Delikten pro 1.000 Einwohner deutlich niedriger.

Einflussfaktoren auf die Kriminalitätsstatistik umfassen unter anderem wirtschaftliche Bedingungen, soziale Ungleichheit sowie die Qualität der Polizei- und Justizsysteme. So können wirtschaftliche Krisen zu einem Anstieg von Eigentumsdelikten führen, während gut finanzierte Polizeikräfte präventiv gegen Kriminalität vorgehen können. Demografische Veränderungen, wie die Zunahme junger Erwachsener in städtischen Gebieten, können ebenfalls die Kriminalitätsrate beeinflussen.

Für den Durchschnittsbürger bedeutet eine niedrigere Kriminalitätsrate in Neuenburg ein höheres Sicherheitsgefühl im Alltag. Bürger können sich sicherer fühlen, wenn sie nachts unterwegs sind oder ihre Wohnungen verlassen. Es ist jedoch wichtig, auch individuelle Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, wie etwa das Sichern von Fenstern und Türen oder die Nutzung von Sicherheitsdiensten.

Praktische Tipps zur Verbesserung der persönlichen Sicherheit umfassen die Teilnahme an Nachbarschaftswachen, das Melden von verdächtigen Aktivitäten und das regelmäßige Informieren über lokale Sicherheitsinitiativen. Der Austausch mit Nachbarn kann zudem helfen, ein sicheres Wohnumfeld zu fördern.

Die Prognosen für die Kriminalitätsrate in Neuenburg zeigen eine tendenzielle Stabilität, wobei Experten eine leichte Abnahme in den kommenden Jahren erwarten, wenn bestehende Sicherheitsprogramme erfolgreich fortgesetzt werden. Die kontinuierliche Überwachung von Kriminalitätsdaten wird entscheidend sein, um frühzeitig auf Entwicklungen reagieren zu können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kriminalität in Neuenburg im Jahr 2025 im Vergleich zu anderen Kantonen relativ niedrig ist. Die Sicherheit der Bürger bleibt ein zentrales Anliegen, und durch die Implementierung präventiver Maßnahmen kann diese positive Entwicklung fortgesetzt werden. Für weitere Informationen und aktuelle Statistiken besuchen Sie bitte unsere Website.

Stand: 2025 | Quellen: BFS, ESTV, BAG