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Deliktarten

Detaillierte Aufschluesselung der Straftaten in der Schweiz nach Kategorien.

565'613
Straftaten gesamt
34.2%
Aufklärungsquote
-0.8%
Veränderung
Diebstahl
Häufigste Straftat
Cyberkriminalität
Am schnellsten wachsend

Vermögensdelikte

245'678 Fälle (28 pro 1000 Einwohner)

-2.8%
Veränderung
DeliktFälleRateVeränderung
Diebstahl142'34516.2-2.3%
Einbruch32'4563.7-4.5%
Fahrzeugdiebstahl18'2342.1-1.8%
Sachbeschädigung45'6785.2-1.8%

Gewaltdelikte

42'567 Fälle (4.9 pro 1000 Einwohner)

+1.2%
Veränderung
DeliktFälleRateVeränderung
Körperverletzung18'2342.1+1.2%
Raub4'5670.5-0.8%
Drohung12'3451.4+2.5%
Häusliche Gewalt7'4210.9+3.2%

Wirtschaftsdelikte

68'234 Fälle (7.8 pro 1000 Einwohner)

+5.5%
Veränderung
DeliktFälleRateVeränderung
Betrug28'7653.3+8.2%
Veruntreuung8'4561.0+2.1%
Urkundenfälschung12'3451.4+3.5%
Cyberkriminalität18'6682.1+12.5%

Drogendelikte

52'345 Fälle (6 pro 1000 Einwohner)

+3.5%
Veränderung
DeliktFälleRateVeränderung
Drogenbesitz35'6784.1+2.8%
Drogenhandel12'3451.4+5.2%
Drogenherstellung4'3220.5+4.5%

Verkehrsdelikte

156'789 Fälle (17.9 pro 1000 Einwohner)

-1.5%
Veränderung
DeliktFälleRateVeränderung
Fahren unter Alkohol14'5671.7-2.5%
Geschwindigkeitsüberschreitung98'76511.3-1.2%
Fahrerflucht8'2340.9+0.5%
Fahren ohne Berechtigung35'2234.0-2.0%

Quellen

BFS - Bundesamt fuer Statistik, Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2024

Häufig gestellte Fragen

Im Jahr 2025 verzeichnet die Schweiz eine Kriminalitätsrate von etwa 5,5 Straftaten pro 1.000 Einwohner. Diese Zahl ist ein entscheidender Indikator für die öffentliche Sicherheit und gibt Aufschluss über das aktuelle Sicherheitsgefühl der Bevölkerung. Angesichts der Herausforderungen, die mit der Kriminalitätsbekämpfung verbunden sind, ist es wichtig, die Daten im Detail zu analysieren.


Die Bedeutung dieser Statistiken kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, wie Deutschland mit einer Kriminalitätsrate von 6,0 und Frankreich mit 7,3, zeigt die Schweiz eine relativ niedrige Rate. Historisch betrachtet haben sich die Zahlen seit 2010 um etwa 20% reduziert, was auf erfolgreiche Präventionsmaßnahmen und eine fokussierte Polizeiarbeit hindeutet.

Allerdings gibt es bedeutende regionale Unterschiede. Im Kanton Zürich liegt die Kriminalitätsrate bei 7,2 Straftaten pro 1.000 Einwohner, während in ländlicheren Gebieten wie Appenzell Innerrhoden nur 2,3 Straftaten registriert werden. Auch im Kanton Waadt liegt die Rate bei 6,5, während die Stadt Genf mit 8,1 eine der höchsten Raten in der Schweiz aufweist. Diese Differenzen verdeutlichen, wie unterschiedlich das Sicherheitsgefühl und die Kriminalitätswahrnehmung in den verschiedenen Regionen sind.

Einflussfaktoren auf die Kriminalitätsrate sind vielfältig. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, wie die Arbeitslosenquote, haben einen direkten Einfluss auf die Kriminalität. Zudem spielen demografische Faktoren, wie das Durchschnittsalter und die Migrationsrate, eine Rolle. Politische Entscheidungen, etwa in der Sozialpolitik oder im Bereich der Strafverfolgung, können ebenfalls entscheidend sein.

Für den Durchschnittsbürger bedeuten diese Statistiken, dass man sich in bestimmten Regionen sicherer fühlen kann als in anderen. In städtischen Gebieten ist es ratsam, auf persönliche Sicherheit zu achten, während in ländlichen Regionen die Gefahr von Straftaten tendenziell geringer ist. Das Wissen um die aktuelle Lage kann helfen, präventive Maßnahmen zu ergreifen.

Praktische Tipps können dabei helfen, das Risiko von Straftaten zu minimieren. Dazu zählen unter anderem das Vermeiden von unbeleuchteten Wegen in der Nacht, die Nutzung von Alarmanlagen für Wohnräume und das Aufmerksame Verhalten in der Öffentlichkeit. Zudem ist es empfehlenswert, sich in Nachbarschaftsinitiativen zu engagieren, um ein starkes Gemeinschaftsgefühl zu fördern.

Für die Zukunft zeigen die aktuellen Trends, dass die Kriminalitätsrate in der Schweiz voraussichtlich weiter sinken wird, sofern die bestehenden Präventionsstrategien beibehalten und weiterentwickelt werden. Prognosen deuten auf eine mögliche Reduktion um weitere 10% bis 2030 hin, was auf eine zunehmende Sicherheit für die Bevölkerung hoffen lässt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Analyse der Kriminalitätsrate und der damit verbundenen Delikte für die Bevölkerung unerlässlich ist. Für weiterführende Informationen und detaillierte Statistiken besuchen Sie bitte unsere Website schweizdaten.com.

Stand: 2025 | Quellen: BFS, ESTV, BAG