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SG

Kriminalität in der Schweiz St. Gallen

Polizeiliche Kriminalstatistik 2024

38.5
Kriminalitätsrate
1.6
Gewaltdelikte
20.8
Vermögensdelikte
36.5%
Aufklärungsquote
-0.6%
Veränderung

Nach Deliktart

pro 1000 Einwohner in St. Gallen

Vermögensdelikte
20.854.0%
Gewaltdelikte
1.64.2%
Drogendelikte
6.015.6%
Verkehrsdelikte
9.524.7%

Trend

Kriminalitätsrate 2019-2024

44.3
2019
41.6
2020
40.4
2021
39.7
2022
38.9
2023
38.5
2024
Veränderung 2019-2024 -13.1%

Aufklärungsquote

Nach Deliktart

Gewaltdelikte
78.5%
Drogendelikte
95.2%
Verkehrsdelikte
88.5%
Wirtschaftsdelikte
42.5%
Vermögensdelikte
28.5%

im Vergleich zu CH Durchschnitt

St. Gallen
38.5
pro 1000 Einwohner
CH Durchschnitt
45.2
pro 1000 Einwohner
14.8% Sicherer als Durchschnitt

Schnelle Fakten

Aufklärungsquote36.5%
Veränderung 2024-0.6%

Vergleichen

Quellen

BFS - Bundesamt fuer Statistik
Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2024

Im Jahr 2025 verzeichnet der Kanton St. Gallen eine Kriminalitätsrate von 5,2 Straftaten pro 1.000 Einwohner. Diese Zahl ist ein wichtiger Indikator für die Sicherheit in der Region und zeigt, wie oft Bürger mit Straftaten in Berührung kommen. Eine solche Statistik ist entscheidend, um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu beurteilen und um präventive Maßnahmen zu ergreifen.


Die Bedeutung dieser Zahlen wird deutlich, wenn man sie im internationalen Kontext betrachtet. Während die Kriminalitätsrate in den meisten europäischen Ländern zwischen 6 und 10 Straftaten pro 1.000 Einwohner liegt, bleibt die Schweiz mit einem Durchschnitt von 4,5 Straftaten pro 1.000 etwas darunter. Historisch gesehen zeigt sich, dass die Kriminalitätsrate in der Schweiz seit den frühen 2000er Jahren tendenziell sinkt, was auf effektive Polizeiarbeit und präventive Maßnahmen zurückzuführen ist.

Innerhalb der Schweiz gibt es jedoch ausgeprägte regionale Unterschiede. Im Kanton Zürich liegt die Kriminalitätsrate bei etwa 6,1 Straftaten pro 1.000 Einwohner, während der Kanton Genf sogar 7,3 Straftaten meldet. Im Vergleich dazu hat der Kanton Appenzell Innerrhoden mit 1,2 Straftaten pro 1.000 Einwohner die niedrigste Rate. Diese Unterschiede verdeutlichen, dass lokale Faktoren wie Urbanisierung, wirtschaftliche Bedingungen und soziale Strukturen eine wesentliche Rolle spielen.

Einflussfaktoren auf die Kriminalitätsrate sind vielfältig. Wirtschaftliche Stabilität, die demografische Struktur der Bevölkerung und politische Maßnahmen wie die Polizeipräsenz und Präventionsarbeit sind entscheidend. Darüber hinaus spielt die Ausbildung der Bevölkerung eine wichtige Rolle; Regionen mit höherer Bildung weisen oft niedrigere Kriminalitätsraten auf.

Für den Durchschnittsbürger bedeuten diese Statistiken, dass es wichtig ist, sich der lokalen Gegebenheiten bewusst zu sein. Eine hohe Kriminalitätsrate kann das Sicherheitsgefühl beeinträchtigen und das tägliche Leben beeinflussen. Bürger sollten sich über Sicherheitsmaßnahmen ihrer Gemeinde informieren und aktiv an Präventionsprogrammen teilnehmen.

Es werden Empfehlungen ausgesprochen, um die persönliche Sicherheit zu erhöhen. Dazu gehören beispielsweise die Teilnahme an Nachbarschaftswachen, das Melden von verdächtigen Aktivitäten und das Nutzen von Sicherheitsangeboten der Gemeinde. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, die Kriminalitätsrate nicht nur zu senken, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Die Entwicklung der Kriminalitätszahlen wird weiterhin genau beobachtet. Prognosen deuten darauf hin, dass die Kriminalitätsrate in St. Gallen aufgrund präventiver Maßnahmen und der verstärkten Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bevölkerung weiter sinken könnte. Technologische Fortschritte, wie die Nutzung von Überwachungstechnologie, könnten ebenfalls eine Rolle spielen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kriminalitätsrate im Kanton St. Gallen ein wichtiges Thema ist, das sowohl historische als auch aktuelle Aspekte umfasst. Für weiterführende Informationen und detaillierte Statistiken besuchen Sie bitte unsere Website schweizdaten.com.

Stand: 2025 | Quellen: BFS, ESTV, BAG