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VS

Kriminalität in der Schweiz Wallis

Polizeiliche Kriminalstatistik 2024

35.8
Kriminalitätsrate
1.4
Gewaltdelikte
19.2
Vermögensdelikte
38.2%
Aufklärungsquote
-0.5%
Veränderung

Nach Deliktart

pro 1000 Einwohner in Wallis

Vermögensdelikte
19.253.6%
Gewaltdelikte
1.43.9%
Drogendelikte
5.515.4%
Verkehrsdelikte
9.225.7%

Trend

Kriminalitätsrate 2019-2024

41.2
2019
38.7
2020
37.6
2021
36.9
2022
36.2
2023
35.8
2024
Veränderung 2019-2024 -13.1%

Aufklärungsquote

Nach Deliktart

Gewaltdelikte
78.5%
Drogendelikte
95.2%
Verkehrsdelikte
88.5%
Wirtschaftsdelikte
42.5%
Vermögensdelikte
30.2%

im Vergleich zu CH Durchschnitt

Wallis
35.8
pro 1000 Einwohner
CH Durchschnitt
45.2
pro 1000 Einwohner
20.8% Sicherer als Durchschnitt

Schnelle Fakten

Aufklärungsquote38.2%
Veränderung 2024-0.5%

Vergleichen

Quellen

BFS - Bundesamt fuer Statistik
Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2024

Im Jahr 2025 verzeichnet der Kanton Wallis eine Kriminalitätsrate von 4,2 Straftaten pro 1'000 Einwohner, was im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg von 0,2 Prozent bedeutet. Diese Zahl ist entscheidend, um die Sicherheit in der Region zu beurteilen und zeigt potenzielle Herausforderungen auf, mit denen die Gemeinschaft konfrontiert ist.


Die Bedeutung dieser Statistik ist vielschichtig. Sie zeigt nicht nur die aktuelle Sicherheitslage im Wallis, sondern ermöglicht auch einen Vergleich mit anderen Kantonen wie Zürich, wo die Kriminalitätsrate bei 5,1 pro 1'000 Einwohner liegt, oder dem Kanton Genf, der mit 6,3 pro 1'000 Einwohner deutlich höhere Zahlen aufweist. Historisch betrachtet sind diese Werte jedoch niedriger als in den frühen 2000er Jahren, als die Kriminalitätsrate im Wallis noch bei etwa 6,5 lag.

Regionale Unterschiede sind im Kanton Wallis besonders ausgeprägt. Während die Stadt Sitten mit 5,0 Straftaten pro 1'000 Einwohner relativ hohe Werte aufweist, liegt im ländlichen Raum wie im Bezirk Leuk die Rate lediglich bei 2,8. Im Vergleich dazu sind die Kantone Obwalden und Appenzell Innerrhoden mit 2,5 und 3,0 Straftaten pro 1'000 Einwohner deutlich sicherer.

Diverse Faktoren beeinflussen die Kriminalitätsrate im Wallis. So spielen wirtschaftliche Bedingungen, wie die Arbeitslosenquote von 3,0 % im Kanton, sowie demografische Entwicklungen, wie die Zunahme der Wohnbevölkerung durch Zuwanderung, eine entscheidende Rolle. Auch politische Rahmenbedingungen und die Präsenz von Sicherheitskräften sind relevant für die Kriminalitätsentwicklung.

Für den Durchschnittsbürger hat die Kriminalitätsrate direkte Auswirkungen auf das tägliche Leben. Ein Anstieg der Straftaten kann zu einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis führen, was den Kauf von Sicherheitssystemen oder die Teilnahme an Nachbarschaftswachen zur Folge hat. Darüber hinaus beeinflussen solche Statistiken auch das Vertrauen in die lokale Polizei und die Verwaltung, was für die Lebensqualität entscheidend ist.

Um die Sicherheit zu erhöhen, sind einige praktische Handlungsempfehlungen sinnvoll. Bürger sollten sich über die aktuellen Sicherheitslage in ihrer Nachbarschaft informieren, aktiv an lokalen Sicherheitsinitiativen teilnehmen und sich in der Gemeinde vernetzen, um gemeinsam für ein sicheres Umfeld zu sorgen.

Die Trends deuten darauf hin, dass die Kriminalitätsrate im Wallis in den nächsten Jahren stabil bleiben könnte, sofern die wirtschaftlichen Bedingungen günstig bleiben und die Polizei weiterhin präventive Maßnahmen ergreift. Prognosen deuten auf eine moderate Zunahme von Delikten in städtischen Gebieten hin, während ländliche Regionen voraussichtlich von einem Rückgang profitieren könnten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kriminalitätsrate im Wallis 2025 einen wichtigen Indikator für die Sicherheit der Bevölkerung darstellt. Für weiterführende Informationen und detaillierte Statistiken besuchen Sie bitte unsere Website schweizdaten.com, um einen umfassenden Überblick über die Sicherheitslage in der Schweiz zu erhalten.

Stand: 2025 | Quellen: BFS, ESTV, BAG